Freitag, 22. Juni 2012

Was dieser Blog ist - und was nicht


Hamburg hat mich wieder - ich habe ganz vergessen, wie schön es hier ist.

Für eine größere Zusammenfassung ist es noch zu frisch, aber dies möchte ich nach einem Gespräch gestern jetzt noch mal ganz deutlich unterstreichen:

DAS HIER ist ein Blog. Ein Blog ist ein "auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem der Blogger Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt. Der Herausgeber oder Blogger steht, anders als etwa bei Netzzeitungen, als wesentlicher Autor über dem Inhalt, und häufig sind die Beiträge aus der Ich-Perspektive geschrieben. Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen." (Quelle: Wikipedia)

DAS HIER IST NICHT die Artikel-Serie, die später in der Zeitung stehen wird.

HIER geht es NUR um mich, denn es ist MEIN Reistagebuch. Ein anderer würde es völlig anders schreiben, weil er es völlig anders erlebt.

IN DEN ARTIKELN in der Zeitung geht es ÜBERHAUPT NICHT um mich, sondern um die Zusammenarbeit deutscher und afghanischer Sicherheitskräfte.

DIESER BLOG ist mit extrem heißer Nadel gestrickt worden: Vom gepanzerten Fahrzeug runter, Splitterschutzweste aus, kurz die persönlichen Gedanken und Eindrücke niedergeschrieben, schlafen, nächster Tag. Deswegen fehlt hier auch immer mal ein Wort. Deswegen muss dies hier auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Und deswegen gibt es hier auch eine Kommentarfunktion, die nicht nur für Lob gedacht ist und auch schon für Kritik genutzt wurde - danke dafür!

Ich bitte Sie alle: Sehen Sie diesen Blog als genau das, was er ist. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

So, und jetzt gehe ich schlafen.

Kommentare:

  1. Hey Julia,

    schön, dass du gesund wiedergekehrt bist. Danke für deinen interessanten Blog, es hat Spaß gemacht, dich virtuell in der Fremde zu begleiten! Ich freue mich schon auf die Ausarbeitungen zu deiner Reise.

    Achso: Meinetwegen brauchst du dich auch nicht für Katzenbilder zu entschuldigen. Heckler und Koch sind echt Zucker! ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Julia, danke für die sehr persönlichen Bilder von OP North. Hat gut getan, etwas aus dem Alltag der Truppe zu sehen aus Ihrer ganz persönlichen Sicht. Auch die Katzenbilder: grins!! denn die linke Streichelhand gehört meinem Sohn, der noch bis Ende Juli unten ist.ich habe mit ihm telefoniert, und bin so auf diesen Blog aufmerksam geworden. Gutes Eingewöhnen wünscht eine Mutter.

    AntwortenLöschen